Vorlesestudie: Besser wenig vorlesen als gar nicht

Eine Studie zeigt: Etwa ein Drittel der Eltern in Deutschland lesen ihren Kindern nicht oder kaum vor
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Etwa ein Drittel der Eltern in Deutschland lesen ihren Kindern nicht oder kaum vor, ergaben Vorlesestudien der Stiftung Lesen. Um hinter die Gründe dafür zu kommen, befragte die Stiftung nun 526 Eltern aus diesem Drittel. Ergeb­nis: Es mangelt oft am Lesestoff. Jedes zehnte Kind be­sitzt kein Buch. 68 Prozent der Kinder haben höchstens zehn. Die Stif­tung hebt daher die Bedeutung von Buchgeschenken oder Vorlesegeschichten zum Mitnehmen etwa in Kitas, Apotheken oder Arztpraxen hervor. 48 Prozent der Eltern sehen es nicht als ihre Aufgabe vorzulesen und verweisen auf Kitas. Keinen Spaß am Vorlesen haben 49 Prozent. Dabei braucht es laut Stiftung Lesen nicht viel: Fünf Minuten zwischendurch seien besser als nichts.