Vitamin C, Händewaschen und Lüften gegen Erkältung

Vitamin C, Händewaschen und Lüften gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Foto: DAK

Die Nase läuft, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen. Die Wartezimmer bei den Ärzten sind überfüllt, in Pendlerzügen sind plötzlich Sitzplätze frei und in der Schule bleiben viele Stühle leer. Der Eiseskälte der vergangenen Tage folgt nun die Erkältungswelle. Was Sie tun können, um einer Infektion vorzubeugen, erklärt die Apothekerkammer Nordrhein.

5 Tipps, um Erkältungen vorbeugen

  • viel Wasser oder Tee trinken
  • gesund und vitaminreich ernähren
  • mehrmals täglich durchlüften
  • positive Klimareize schaffen (Spaziergänge)
  • regelmäßig Hände waschen
       

Am wichtigsten ist es jetzt, das Immunsystem zu stärken. Dazu tragen positive Klimareize wie zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge in warmer Kleidung bei.

Keinesfalls sollte man seine Zeit nur zu Hause verbringen. Gerade die derzeit trockene Heizungsluft in Büros und Wohnzimmern begünstigt das Austrocknen der Nasenschleimhaut. Dies erleichtert Erkältungsviren den Eintritt. Deshalb sollte man mehrmals am Tag durchlüften und so frische Luft ins Haus lassen, empfehlen die Nordrheinischen Apotheker.

Wer sich vor einer Infektion schützen will, sollte sich zudem häufig die Hände mit Seife waschen. Die Viren werden meistens durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Sie lagern sich auf Gegenständen wie Türgriffen ab und gelangen über die Hände an die Nase oder die Augen. Durch das Händewaschen kann der Übertragungsweg unterbrochen werden.

Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte
Die Abwehrkräfte werden zudem durch Vitamin C gestärkt. Dieses aktiviert die Abwehrzellen gegen Erkältungen. Neben speziellen Vitamin C-Präparaten ist auch in Obstsorten wie zum Beispiel Orangen, Kiwi oder Grapefruit sowie vielen Gemüsesorten wie Broccoli, Paprika oder Weißkohl Vitamin C enthalten, informieren die Apotheker. Ganz wichtig ist es, ausreichend zu trinken, vor allem Wasser oder Tee. Das hält die Schleimhäute feucht, die damit widerstandsfähiger sind.

Und was tun, wenn es einen dann doch erwischt? Die Dauer der Erkältung ist kaum zu beeinflussen, aber die Symptome lassen sich lindernr. Mittel, die dabei alle Beschwerden gleichzeitig behandeln, empfehlen die Apotheker dabei nicht unbedingt. Sinnvoller als der Einsatz solcher Kombipräparate finden sie eine gezielte Therapie, das heißt Arzneimittel dort einsetzen, wo die Beschwerden wirklich auftreten: Bei Schnupfen ein Nasenspray, bei Beschwerden im Hals Lutschtabletten oder eine Gurgellösung.

Oberstes Gebot bei Erkältung ist, sich Ruhe zu gönnen: "Wer sich nicht richtig auskuriert, nimmt das Risiko von Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohres auf sich," warnen die Nordrheinischen Apotheker. Die Erkältung ist nicht zu verwechseln mit der Virusgrippe, bei der man innerhalb von wenigen Stunden unter hohem Fieber leidet. In diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Arzt.



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