Fünf Tipps, wie Sie die Zeitumstellung besser meistern

- Foto: Bilderbox
Schlafmützen unter uns haben es gut: Am letzten Oktober-Wochenende können sie eine Stunde länger im Bett bleiben. Denn die Uhren werden dann wieder von drei Uhr auf zwei Uhr gestellt. Eine "geschenkte" Stunde, die bei vielen im Schlaf vergeht. Dennoch treten häufig Probleme auf.
"In der Regel kann der Körper eine Umstellung von einer Stunde gut vertragen. Die Körperfunktionen schwanken jedoch im Tagesverlauf", sagt DAK-Ärztin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl. "Blutdruck, Verdauung und Herzfrequenz sinken nachts. Durch die Zeitumstellung gerät der Rhythmus leicht durcheinander."
Die Folge: Viele Menschen wachen morgens eher auf und werden abends früher müde. Die gute Nachricht: Nach ein paar Tagen ist der "Spuk" vorbei und der Körper hat sich an die Rhythmusverschiebung gewöhnt.
Mit diesen fünf Tipps meistern Sie die Zeitumstellung im "Uhrumdrehen":
- Bereits ein paar Tage vor der Zeitumstellung immer etwas später zu Bett gehen und auch die Mahlzeiten später als gewohnt einnehmen. Denn der Körper ändert seinen Rhythmus nicht von einem Tag auf den anderen.
- An den ersten Tagen nach der Umstellung abends möglichst leicht essen, üppige Mahlzeiten auf die Mittagszeit verschieben. Und: Keine aufputschenden Getränke wie Kaffee vor dem Schlafengehen trinken.
- Wer abends unter Einschlafproblemen leidet, sollte Dragees oder Kräutertees mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse ausprobieren. Auch autogenes Training hilft. Schlafmittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
- Wen tagsüber die Müdigkeit plagt, der legt am besten eine kurze Pause ein - allerdings keine Schlafpause. Optimal: Ein kurzer Rundgang an der frischen Luft.
- Anstatt sich morgens wach im Bett hin- und herzuwälzen, lieber früher aufstehen als üblich und die Zeit für einen Morgenlauf oder Spaziergang nutzen.
Ein kleiner Trost für alle, die unter den Folgen der Zeitumstellung leiden: Forscher haben herausgefunden, dass die Umstellung zur Winterzeit weniger Probleme bereitet als zur Sommerzeit. Denn im Herbst und Winter passt sich die innere Uhr besser an die spätere Morgendämmerung und den frühen Sonnenuntergang an.
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