Mit anderen Arzneien kann die Pille unzuverlässig werden

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Verschiedene Arzneimittel können die kontrazeptive Wirkung der Antibabypille verringern. Frauen, die auf diese Weise verhüten, sollten sich daher vor der Einnahme anderer Medikamente gut beraten lassen.
Schon frei verkäufliche Arzneimittel können zu einer ungeplanten Schwangerschaft führen, indem sie die Wirkung der Antibabypille herabsetzen. Dazu gehören unter anderem Johanniskrautextrakte gegen Depressionen. Aber auch dauerhaft einzunehmende Arzneimittel gegen Epilepsie oder psychische Erkrankungen mindern den kontrazeptiven Effekt.
Diese Wechselwirkungen hängen teilweise vom Wirkstoff ab. So beschleunigen bestimmte Antibiotika den Abbau der Hormone im Blut, andere Antibiotika hingegen zeigen darauf keine Effekte. "Diese Wechselwirkungen sind für Verbraucherinnen kaum abzuschätzen", warnt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.
"Weist der Apotheker eine Frau auf eine mögliche Wechselwirkung hin, sollten zusätzlich andere Verhütungsmittel wie Kondome benutzt werden", führt sie aus. "Bei einer dauerhaften Einnahme eines betreffenden Arzneimittels sollte sie mit ihrem Arzt über hormonfreie Alternativen zur Verhütung sprechen."
fs / Quelle: ABDA
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