Beats statt Lärm: Fitnesstipps für die Ohren

- Foto: DAK
Bis zu zehn Millionen Menschen könnten davon betroffen sein, heißt es in dem Gutachten, auf das die DAK hinweist. Für MP3-Player ist zwar EU-weit ein Maximalwert von 100 Dezibel vorgeschrieben - dieser Wert soll aber heruntergeschraubt werden In Discos und unter der Beschallung aus dem MP3- Player werden die feinen Haarzellen im Innenohr stundenlang überstrapaziert, warnt die DAK. Sie hat ein paar Fitnesstipps für die Ohren zusammengestellt.
Nur die guten Beats kommen durch
Wann Arbeiter einen Lärmschutz benutzen müssen, regelt das Gesetz - mehr als 85 Dezibel gelten als "Lärmarbeitsplatz". Grenzenlos laut ist hingegen so manches Freizeitvergnügen für junge Leute. DJs und clevere Discogänger tragen inzwischen kleine Stöpsel im Ohr. Der Gehörschutz mit selektivem Spezialfilter lässt Musik ans Ohr und ermöglicht auch den Smalltalk neben der Tanzfläche. Diverse Shops bieten den Schutz zu taschengeldfreundlichen Preisen im Internet an.
Pause für die Sinne
Für ein paar Minuten in einen Sessel kriechen, Kerze anmachen und den alltäglichen Tönen lauschen: Vogelgezwitscher, vorbeifahrende Autos, eine klappernde Tür - wer ein Bewusstsein für Geräusche entwickelt, schärft auch sonst seine Sinne. Positiver Nebeneffekt: Beim Geräusche-Chillout tankt man Kraft für den Alltag.
Öfter mal runterdrehen
Wer über fünf Jahre lang täglich eine Stunde laute Musik aus dem MP3-Spieler hört, riskiert einen dauerhaften Hörschaden. Das haben Wissenschaftler im Auftrag der EU herausgefunden. Experten raten, nicht länger als zehn Minuten laut Musik zu hören, und dann wieder leiser zu drehen - das schont auch die Nerven der Mitmenschen.
Warnschuss hören
Ein lautes Pfeifen im Ohr nach dem Discobesuch kann ein erster Warnschuss sein, den man nicht überhören sollte. Ein lärmbedingter Hörschaden ist nämlich äußerst uncool - und behindert die Betroffenen ein Leben lang.
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