Sexualisierung in den Medien schadet jüngeren Mädchen
Die mediale Darstellung von jungen Frauen als Sexobjekte schade der psychischen und physischen Gesundheit von Mädchen, warnen Experten der University of California.
Sexualisierte Darstellungen in Illustrierten, Fernsehen, Videospielen und Musikvideos haben schädliche Auswirkungen. Zu diesem Schluss kam eine Arbeitsgruppe der American Psychological Association. Sexualisierung könne zu einem Mangel an Vertrauen in ihren eigenen Körper sowie zu Depressionen und Essstörungen führen und negative Auswirkungen auf die sexuelle Entwicklung der Mädchen haben.
Das Team um Eileen Zurbriggen analysierte Studien zum Inhalt und den Auswirkungen von Fernsehen, Musik, Videos, Songtexten, Illustrierten, Filmen, Videospielen und dem Internet. Zusätzlich wurden Werbekampagnen und das Merchandising von Produkten überprüft. Sexualisierung wurde dahingehend definiert, dass der Wert einer Person nur auf ihrem Sex-Appeal oder Sexualverhalten beruht und dass andere Charakteristiken ausgeblendet werden.
Mädchen sollten mit ihren Fähigkeiten dargestellt werden
Laut Eileen Zurbriggen, der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, sind die Auswirkungen der medialen Sexualisierung gerade bei jüngeren Mädchen erkennbar: "Wir haben eine Vielzahl von Beweisen dafür, dass diese Sexualisierung negative Auswirkungen in den verschiedensten Bereichen verursacht. Dazu gehört die kognitive Funktion, die geistige und körperliche Gesundheit und die Entwicklung einer gesunden Sexualität." Die Psychologin fordert laut BBC, dass diese sexualisierten Darstellungen durch Bilder zu ersetzen sind, die Mädchen in einem positiven Licht in ihrer Einzigartigkeit und mit ihren Fähigkeiten zeigen.
pte / fs
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