Das macht Sinn

Deine Umwelt kannst du sehen, hören, riechen, schmecken und ertasten. Ist doch klar, das sind deine fünf Sinne. Aber wusstest du, dass es mindestens noch drei weitere Sinne gibt? Mit dem Gleichgewichtssinn orientierst du dich im Raum und steuerst deine Körperhaltung. Ihn spürst du besonders, wenn du über etwas balancierst – dahinter steckt ein eigenes kleines Organ im Innenohr. Der Temperatursinn funktioniert über die Haut. Er hat den Zweck, die Körpertemperatur in einem gesunden Bereich zu halten und rechtzeitig vor Überhitzung, Unterkühlung, Verbrennungen oder Erfrierungen zu warnen. Und dann gibt es noch die Körperempfindung, auch „Tiefensensibilität“ genannt. Sie bewertet, wo sich dein Körper und deine einzelnen Körperteile gerade befinden, was sie machen und wie sie sich bewegen. Ohne deine eigene Körperwahrnehmung könntest du nicht mal laufen. Schließlich wüsstest du nicht, wo deine Füße gerade sind und ob sie den Boden berühren oder nicht. („Tschuldigung, hat jemand meine Füße gesehen...?“)

Echoortung

Fledermäuse gehen nachts auf die Jagd und verlassen sich dabei nicht auf ihre Augen. Stattdessen stoßen sie Laute aus, die Schallwellen verursachen. Diese Wellen treffen zum Beispiel auf ein Insekt und werden als Echo zur Fledermaus zurückgeworfen. So weiß der Jäger, wo sich das Insekt befindet und ... Attacke!

Wärmejäger

Manche Schlangen haben das sogenannte „Grubenorgan“ und können Wärmestrahlung sehen. Da jedes Lebewesen Wärme abgibt, entdecken diese Schlangen warme Körper selbst bei absoluter Dunkelheit – und schnappen sich ihre kleinen Leckerbissen, während alle anderen schlafen.

Ferienzeit

Wusstest du, dass die Sommerferien früher auch „Hundstagsferien“ hießen? Das aber nicht, weil da Hunde dauernd Party machten, sondern benannt nach dem Sternbild „Canis Major“ (Großer Hund), das an den heißesten Tagen des Jahres zwischen der letzten Juli- und der letzten Augustwoche besonders gut zu sehen ist. In Deutschland haben die Schüler um diese Zeit herum sechs Wochen Ferien, um sich zu erholen. In vielen südlichen Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien dauern die Sommerferien sogar zwei bis drei Monate. Hier ist es über einen längeren Zeitraum wesentlich wärmer als in Deutschland, und die Schüler dürfen auch länger zuhause bleiben. Dafür haben sie im restlichen Jahr weniger freie Tage.

Stückeln gegen Stau

1964 wurde das „Hamburger Abkommen“ beschlossen. Da besonders viele Autos zu Beginn und Ende der Ferien unterwegs sind, wurde entschieden, dass die Ferien in jedem Bundesland zu einem anderen Zeitpunkt starten. So kommt es auf den Straßen zu weniger Staus.

75

Auch wenn jedes Bundesland unterschiedlich lange und zu verschiedenen Zeiten Ferien hat, insgesamt sind es in Deutschland immer 75 Tage im Jahr. Alles andere wäre ja auch fies!

Amt für Urlaub

Bezahlte Urlaubstage sind sogar eine noch neuere Erfindung als Schulferien – und die gab es zuerst nur für Beamte. Schließlich würden die bei ihrer Arbeit so wenig Bewegung kriegen, dass es einen Ausgleich braucht, hieß es Ende des 19. Jahrhunderts. Den anderen Arbeitern und Angestellten wurde Urlaub erst später zugestanden.

Tierisch gastfreundlich

Hunde und Katzen können oft nicht mit in den Urlaub. Zum Beispiel, weil sie im Hotel nicht erlaubt sind, nicht einfach so in andere Länder einreisen dürfen oder Reisen zu stressig wäre. Für solche Fälle gibt es seit einiger Zeit Tierpensionen, von gemütlich bis richtig edel. Hier werden sie professionell und artgerecht betreut – Spaß inklusive!