Anregung fürs Gehirn

Anregung fürs Gehirn

pr / ms

Immer wiederkehrende Verhaltensweisen schläfern das Gehirn ein. Dem kann man mit einfachen Dingen begegnen: Einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit wählen, eine neue Zeitung lesen oder das Telefon auf die andere Seite des Schreibtisches stellen. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um die grauen Zellen auf Trab zu bringen.   

Wenn alles nach demselben Schema abläuft, strengen sich die grauen Zellen nicht mehr an. Alles geht automatisch, nach "Schema F" und lässt das Gehirn eines Menschen unflexibel und starr werden.

Sobald sich Verhaltensweisen jedoch verändern, baut das Gehirn neue Nervenverbindungen auf. Das macht es möglich, ein Leben lang "fit im Kopf" zu bleiben, berichtet die Techniker Krankenkasse Niedersachsen.

Viele Menschen nehmen es als gegeben hin, dass sie mit zunehmendem Alter vergesslich werden. "Vergesslichkeit ist aber kein Schicksal", betont Ulrike Mickelat, Sprecherin der TK Niedersachsen. Schon zehn Minuten tägliches Kopftraining und veränderte Rituale helfen, das Gehirn zu überlisten. Eine gute Übung ist, sich Telefonnummern zu merken oder den Einkaufszettel im Gedächtnis zu behalten.

Vergesslichkeit ist kein Schicksal 
Alle Organe sind vom Gehirn abhängig. Kopf - und Körpergesundheit sind untrennbar miteinander verbunden. Experten haben herausgefunden, dass ein lebendiges und fittes Gehirn das Risiko senkt, an Alzheimer zu erkranken. Die Nahrung nimmt einen großen Stellenwert ein. Für einen gesunden Kopf sind zwei Liter Flüssigkeit - am besten Mineralwasser - pro Tag empfehlenswert, damit das Hirn nicht austrocknet.

Das Gehirn mag es gerne scharf. Speisen sollten daher öfter mit Curry, Chili, Pfeffer und Peperoni gewürzt werden. Scharfe Gewürze regen die Produktion von Glückshormonen (Endorphinen) an, die die Laune und das Wohlbefinden verbessern.

GZ TIPP

Auf ihrer Website hält die Techniker Krankenkasse einen Test zur geistigen Fitness bereit.

pr / ms



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