Mutter von Mehrlingen erfasst der Babyblues öfter

- Foto: Webshots
Neun Monate nach der Geburt haben Frauen, die Mehrlinge zur Welt gebracht hatten, ein um 43 Prozent höheres Risiko an postpartaler Depression zu leiden als Mütter von Einlingen.
Moderate bis schwere depressive Symptome fanden Dr. Yoon-Joung Choi und seine Kollegen von der John Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore/USA bei 19 Prozent aller Mehrlingsgebärenden. Diese Beschwerden wiesen hingegen nur 16 Prozent der Einlingsmütter auf.
Selbstverständlich ist die Zahl der Kinder nur nicht der einzige Marker, der die Gefahr von postpartalen Depressionen steigert. Signifikant häufiger als der Durchschnitt betroffen waren auch Frauen, die wegen einer psychischen Erkrankung schon mal in stationärer Behandlung waren, sowie jene mit Alkoholabusus in der Anamnese.
Selten betrifft die Depression nach der Geburt hingegen verheiratete Mütter, aber auch Frauen lateinamerikanischer Abstammung sowie jene mit hohem sozioökonomischen Status.
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