(K)ein haariges Problem
Schönes, glänzendes Haar – der Wunsch jeder Frau. Doch oft bleibt es dabei, denn fast jede dritte Frau klagt irgendwann einmal über Haarausfall. Abhilfe kann in bestimmten Fällen eine Kombinationstherapie aus der natürlichen schwefelhaltigen Aminosäure Cystin mit B-Vitaminen schaffen, wie eine aktuelle Schweizer Studie gezeigt hat.
Gesundes Haar kann nur aus Haarwurzeln entstehen, die von innen gut mit Nährstoffen versorgt werden, die auf den Zellstoffwechsel wirken.
Schwefelhaltige Aminosäuren sind wichtige Bausteine für den Aufbau des Haarkeratins, aus dem der Haarschaft besteht, und die B-Vitamine fördern den Energiestoffwechsel des wachsenden Haares.
Eine Studie des Züricher Universitätsspitals konnte nun den Wirkbeweis einer neuen Kombinationstherapie aus der natürlichen schwefelhaltigen Aminosäure Cystin mit B-Vitaminen erbringen. Vor der Behandlung lag die Anzahl der Haare, die sich im Haarerneuerungszyklus in der Wachstumsphase befanden, lediglich bei durchschnittlich 72,5 Prozent. Nach der Behandlung mit der Kombinationstherapie stieg die Anzahl der Haare in der Wachstumsphase in den normalen Bereich von über 80 Prozent.
Diese Studienresultate lassen vermuten, dass die Therapie die Haare in die Wachstumsphase treibt und damit den Haarzyklus wieder ins Gleichgewicht bringt. Sie eignet sich daher für die Behandlung von Haarausfall, bei dem Haare vermehrt in der Ruhephase sind. Man hat in der Studie weiter festgestellt, dass das Behandlungskonzept auch bei Frauen mit anlagebedingtem Haarausfall zur Zunahme der Haarzahl in der Wachstumsphase führte. Weiterer Vorteil dieser Therapie: Sie ist zum Einnehmen, was vielen Frauen angenehmer ist als eine Tinktur, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden muss.
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